1Learning Experience Design und Beratung

Maria
Matthäus

Gemeinsam Lernknoten lösen, mit didaktischer Beratung, Lernkonzepten, E-Learnings, Trainings und Workshops für leichtfüßiges Lernen, das trägt.

Neues kommt bei dir und deinem Team an, manchmal wie eine Flut. In ruhigen Gewässern klären wir gemeinsam, was ihr wirklich lernen wollt und welches Lernformat zu euch passt.

Kennenlerngespräch vereinbaren30 Minuten, kostenlos und unverbindlich. · Angebote ansehen
Maria Matthäus mit Brille, gestreifter Bluse und grauer Jacke, lächelnd
2Ausgangslage

Wenn Neues ankommt

Neues kommt gefühlt täglich bei dir und deinem Team an (KI-Kompetenz): Begriffe, die du verstehen, Fähigkeiten oder Wissen, die du erlernen willst oder auch sollst.

Du weißt vielleicht schon, dass du dir dazu eine Haltung erarbeiten willst, aber noch nicht wie. Du bist neugierig, willst experimentieren und vorsichtig zugleich. Der Reflex lautet oft aus unterschiedlichen Gründen: noch ein neuer Kurs, noch eine Kompetenz auf der Liste, die irgendwie „abhakbar“ gemacht werden soll und nach meiner Erfahrung sehr oft: noch ein neues (Software-)Tool.

Ein E-Learning oder ein toller neuer Prompt, der scheinbar alles löst, hilft selten. Oft ist nicht klar, welche Lernherausforderung aktuell vorliegt. Dann entstehen Angebote, die Zeit und Geld kosten und im Arbeitsalltag wenig verändern. Das eigentliche Lernen hat nur zaghaft begonnen oder wurde sträflich unter den Tisch gekehrt.

Diesen Knoten zwischen „Wir müssen da jetzt schnell etwas tun.“ und „Wir wissen noch nicht, was und wie.“ nenne ich Lernknoten. Ihn zu lösen mit dir und euch, ist Teil meiner Arbeit.

Ein Schuh schwebt über dem Wasser der Spree, kurz vor dem Schritt
Maria im grünen Mantel geht an einer grünen Rautenglasfassade entlang
3Haltung

Lernen zwischen Reibung und Halt

Du willst, dass Lernen in eurer Organisation ankommt und wirkt. Der Abhak-Kultur trittst du entgegen, wo immer es geht.

Wirkung entsteht für mich vor allem im Dazwischen. Jeder Mensch bringt schon etwas mit, und immer wieder kommt Neues auf ihn zu. Zwischen einer fremden Frage und der eigenen Antwort passiert viel. Dieses Dazwischen braucht herausfordernde Reibung und mutmachenden Halt. Ohne Reibung bleibt Lernen gefällig und verschenkt die wünschenswerten Herausforderungen. Ohne Halt kann es überfordern und zur frustrierenden Pflicht werden.

Lernende sind für mich keine leeren Gefäße, in die wir Wissen einfüllen. Lernen entsteht im Dialog. Darum teilen wir Verantwortung: Ich trage die pädagogische Verantwortung für den Rahmen, du und ihr tragt die Verantwortung für euer eigenes Urteil. So wachsen mündige Lernende.

Praktisch arbeite ich mit belegten Lernprinzipien und frage zuerst, warum gelernt werden soll, und erst danach, womit. Oft hilft weniger: Bevor etwas Neues dazukommt, schauen wir, was wegfallen darf. Das Ziel ist klar: Menschen und Organisationen sollen sich entfalten dürfen, mit Neugier, Urteilskraft und Lust aufs Weiterlernen.

Neuen Themen wie KI begegne ich neugierig und kritisch zugleich. Eine Liste mit sogenannten Future Skills zeigt lediglich, wie das Wetter auf See werden könnte. Welchen Kurs du und ihr setzt, zeigt erst der Blick auf die Aufgaben und Anforderungen.

Didaktische Beratung und Lernkonzepte

Viele von euch konzipieren und produzieren intern selbst. Super. Ich begleite euch als didaktische Beraterin gerne, an einzelnen Stellen oder projektspezifisch. Genauso schaue ich gerne auf eure gesamte Lernkonzeptions- und Produktionszyklen und gebe prozessoptimierende Impulse oder Optimierungsberatung. Oder wir entwickeln gemeinsam ein Lernkonzept, zum Beispiel für Blended Learning. Manchmal zeigt sich dabei, dass es keinen neuen Kurs braucht und wir ressourcenschonend Content-Recycling für eure Lernpfade betreiben können.

E-Learning konzipieren und produzieren lassen

Von der ersten Idee bis zum fertigen Kurs für eure Lernplattform: Nach einer detaillierten Analyse lege ich los mit euren Inhalten, gerne mit euren SMEs (subject matter experts).

Aktuell produziere ich selbst, sofern es didaktisch sinnvoll ist, szeniastische Avatar-Videos mit realen, geklonten Personen oder fotorealistischen-fiktiven Avataren).

Instructional Design im eigenen Team

Dein Team beginnt, Lernangebote selbst zu gestalten: Lernziele klären, Übungen konzipieren, effizient und gleichzeitig ressourcenschonend mit KI-Unterstützung Inhalte produzieren. Dabei ruckelt es manchmal noch. Die Ergebnisse sind nicht, wie ihr euch sie vorgestellt habt oder es bedarf zu vieler Feedbackschleifen. Das packen wir gemeinsam an: Empowerment und Enablement von deinem Team.

Trainings und Workshops zu aktuellen Lernthemen

Live online, hybrid oder vor Ort bei euch, für Erwachsene und Jugendliche. Zum Beispiel zu KI-Kompetenz, KI und Demokratie, (Digitalem) Lernen oder Futures Literacy in Zukünftelaboren. Es geht um den Umgang mit den Methoden und Werkzeugen unserer Zeit, um verantwortungsvolles Entscheiden. Risiken benenne ich offen und wir diskutieren sie gemeinsam.

5Ablauf

So arbeiten wir zusammen

  1. Kennenlernen.

    Im kostenlosen Kennenlerngespräch (30 Minuten) erzählst du mir von deinem Bedarf oder Vorhaben. Wir schauen, wie ich dich und dein Team dabei unterstützen kann.

  2. Lernknoten finden.

    Wir klären, warum gelernt werden darf und soll, wer lernt und was sich idealerweise ändern soll. Wir entscheiden gemeinsam, was gebaut wird und was wir bewusst weglassen.

  3. Gestalten.

    Ich entwickle das Lernerlebnis mit euch: aktiv, ko-kreativ mit notwendiger Reibungsfläche und mit Rückmeldungen, die eine Richtung geben. Euer Budget habe ich dabei im Blick.

  4. Umsetzen und Transfer sichern.

    Ich setze um, moderiere oder begleite euch dabei. Am Ende schauen wir, was Menschen können, nicht nur, wie zufrieden sie sind. Was ihr braucht, um selbst weiterzumachen, bleibt bei euch. Um den Lerntransfer zu sichern, bauen wir Hebel für die Zukunft ein.

6Praxis

Beispiele aus meiner Arbeit

KI und Demokratie: ein Workshop mit Jugendlichen

Ein Jugendbeteiligungsprojekt der Gemeinde Wietmarschen hat mich für einen Workshop zu KI und Demokratie angefragt. In wenigen Stunden spielten wir KI-Poker, untersuchten die Bildsprache KI-generierter Bilder im politischen Raum, diskutierten die historischen Verbindungen von Medien und Demokratie und schrieben in einer Code-of-Conduct-Werkstatt eigene Verhaltensregeln für den Umgang mit KI. Am Ende standen Werte und Haltungen zu KI und Demokratie, die die Gruppe selbst formuliert hat.

Datenkultur: ein E-Learning für gemeinwohlorientierte Organisationen

Für das Civic Data Lab habe ich mit meiner Kollegin Kristin Daum und unserem geschätzten Fachexperten Dr. Georg Förster das kostenfreie E-Learning „Datenkultur: Verstehen, aufbauen und leben“ konzipiert und produziert. Es besteht aus vier Modulen und verbindet didaktisch geschickt Videos, Übungen und Reflexionsfragen mit einer humorvollen Storyline. In einem „Daten-Café“ kommen Menschen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen zu Wort. Der Kurs steht unter freier Lizenz (CC BY-SA 4.0). Zum Kurs beim Civic Data Lab

AI Lab: vier Monate teamübergreifender Austausch für AI literacy

Für DAPARTO habe ich als Lern- und Prozessbegleiterin ein „AI Lab“ gestaltet. Nach einem ersten Assessment trafen sich team-übergreifend Kolleginnen und Kollegen von einmal pro Woche live online mit mir. Es ging um Produkt-Updates aus KI-Sicht, um Automatisierung von Arbeitsprozessen und KI-begleitetes Wissensmanagement.

7Stimmen

Was andere über die Zusammenarbeit sagen

„Maria hat uns als Lern-/Prozessbegleiterin unterstützt, mit einem ‚AI Lab‘ einen Raum zum thematischen Austausch zwischen den Teams zu schaffen. […] Dadurch haben wir uns deutlich weiterentwickelt.“
Robert Krause, Geschäftsführer DAPARTO
Maria sitzt im grünen Mantel entspannt auf breiten Steinstufen
„Maria hat als freie Didaktikerin ein tolles Konzept + Umsetzung für ein E-Learning erarbeitet. Die Zusammenarbeit mit ihr ist geprägt von Freude, Kreativität, tiefem technischen Know-How und bodenständigem Anpacken.“
Pauline Mertens, FREIBADEN
„Sie verstand unsere Herausforderungen und gab darauf aufbauend individuell zugeschnittene Impulse und Empfehlungen, die wir direkt im Alltag einsetzen konnten. Mit ihrer offenen und energievollen Art schuf sie eine vertrauensvolle Atmosphäre.“
Oana Claudia Sachelaru, Fachkommunikation, Instruktionsdesign, Digital Learning
„Mit ihrer glasklaren Analyse hat sie die Knackpunkte ausfindig gemacht und benannt, kreative (und umsetzbare!) Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen - alles unter Berücksichtigung meiner Rahmenbedingungen.“
Monika E. König, M.A. Erziehungswissenschaften
„Sie hat uns nichts vorgeschrieben oder von oben herab erklärt, sondern mit uns diskutiert und verschiedene Blickwinkel gezeigt. […] Ich gehe aus dem Workshop mit einem ganz anderen Blick auf Künstliche Intelligenz.“
Levi, Teilnehmer im Workshop KI und Demokratie

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Maria Matthäus im grünen Mantel, lächelnd an ein Geländer gelehnt
8Maria Matthäus

Über mich

Ich bin seit 2020 freiberufliche Learning Experience Designerin in Berlin.

Mit 10 Jahren Erfahrung in Learning and Development als Digital Learning Specialist in unterschiedlichen Positionen bei Unternehmen habe ich v. a. gelernt, bei Lernprojekten zunächst innezuhalten, nachzufragen und mit einer guten Portion von Neugier & Zukunftslust die Lernthemen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Welche Blickwinkel aus unterschiedlichen Disziplinen ich dabei mitbringe, liest du unter:

Mehr über mich

Was ist Learning Experience Design?

Niels Floor, der den Begriff 2007 geprägt hat, beschreibt es so: „Learning experience design is the process of creating learning experiences that enable the learner to achieve the desired learning outcome in a human centered and goal oriented way.“ (lxd.org) Auf Deutsch: Lernerlebnisse so gestalten, dass Lernende ihr Lernziel erreichen, menschenzentriert und zielorientiert. Dafür verbindet LXD Didaktik mit Methoden aus dem Design und fragt: Wer lernt, in welcher Situation und wozu?

Brauchen wir überhaupt ein E-Learning?

Das klären wir nach unserem Kennenlernen in der Analyse der Bedarfe. Die klare Antwort: Nicht immer, denn das Format hängt vom Hauptlernziel ab. Manchmal ist ein Workshop oder eine Beratung mit einer fokussierten Anleitung wertstiftender. Ein E-Learning lohnt sich vor allem, wenn viele Menschen örtlich und zeitlich flexibel Inhalte erkunden und basierend darauf üben sollen.

Was kosten die Lernformate?

Das hängt vor allem von Umfang, Interaktivität und Abstimmungsaufwand ab. Ein Lernkonzept vorab macht die Kosten planbar, weil dann klar ist, was gebaut wird und was nicht.

Bietest du auch Schulungen an (z. B. KI-Anwendungsschulungen)?

Ja. Was du als Schulung suchst, können mehrere Lernformate sein, die für dich und dein Team in Frage kommen: zum Beispiel Live-Online-Trainings, Workshops, E-Learning-Kurse oder eine Inhouse-Schulung bei euch vor Ort. Welche Mischung passt, klären wir im Kennenlerngespräch.

Was ist KI-Kompetenz?

KI-Kompetenz heißt, KI-Werkzeuge sinnvoll zu nutzen, ihre Grenzen und Risiken zu kennen und bewusst zu entscheiden, wann man sie einsetzt und wann nicht. Die KI-Verordnung der EU greift den Begriff in Artikel 4 auf und viele Organisationen suchen seitdem eine KI-Schulung für Mitarbeitende. KI verstärkt die Haltung, mit der Menschen sie nutzen. In meinen Formaten geht es deshalb auch um Urteilskraft und bewusste Nutzung.

Arbeitest du auch für gemeinnützige Organisationen?

Ja. Ich durfte in meiner freiberuflichen Arbeit bereits für einige Vereine, Verbände, NGOs und kommunale Projekte tätig werden.

Arbeitest du online oder vor Ort?

Beides. Ich arbeite live online, hybrid und in Präsenz.

Wie läuft das Kennenlerngespräch ab?

Du erzählst mir von deinem Vorhaben, ich stelle Fragen, und wir schauen gemeinsam, wie ich dich und dein Team unterstützen kann. Das Gespräch dauert 30 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich.

Eine blaue Glaskugel in Marias Händen
10Ziel

Lass uns herausfinden, was bei dir und euch Lernen trägt

Erzähl mir, was bei euch gerade ankommt und was gelernt werden darf oder soll. Dann schauen wir gemeinsam, welcher Weg passt.